Zeit- und Kostensparende Nachbearbeitung in der Additiven Fertigung

Qualität rauf, Kosten runter.
LUKAS-Werkzeuge für die Nachbearbeitung in der Additiven Fertigung

Als einer der technologisch führenden Hersteller leistungsstarker und innovativer Werkzeuge für die Fertigung in Anwendungsgebieten wie der Automobil-, Luft- und Raumfahrtindustrie, steht Ihnen LUKAS auch mit individuellen Lösungen für die Nachbearbeitung in der Additiven Fertigung zur Verfügung. Und trägt so dazu bei, dass die qualitativ hochwertige, mitunter sehr aufwändige Nachbearbeitung von 3D-Druck-Erzeugnissen schneller, präziser und effizienter von der Hand geht.

Herausforderung Nachbearbeitung in der Additiven Fertigung

Kostenfaktor Nachbearbeitung

Der 3D-Druck, auch Additive Fertigung genannt, überzeugt mit vielen Vorteilen – bei der Herstellung von Prototypen genauso, wie bei Klein- und Mittelserien und auch zunehmend in der umfangreichen Serienfertigung. Doch nur in den seltensten Fällen kommen Werkstücke und hergestellte Teile einsatzbereit aus dem 3D-Drucker.

Mit anderen Worten: die mitunter zeit- und kostenintensive Nachbearbeitung der Oberflächen stellt heute eine der größten Herausforderungen in der Additiven Fertigung dar.

Lösungen für die Nachbearbeitung in der Additiven Fertigung

Herausforderung Nachbearbeitung?
Mit LUKAS-ERZETT einfach meistern!

Beim Entfernen der Stützstrukturen, beim Glätten von Treppeneffekten an Schrägen und Radien, beim Herstellen von Planflächen oder dem Reinigen von Bohrungen und dem abschließenden Polieren – die Anforderungen einer effizienten, hochwertigen und kostenreduzierten Nachbearbeitung in der Additiven Fertigung sind vielschichtig. Können aber durch den Einsatz von effektiven, speziell dafür entwickelten LUKAS-Werkzeugen optimal gemeistert werden. Basis dafür sind mehr als 80 Jahre Erfahrung in der Herstellung von einsatzoptimierten Werkzeugen fürs Fräsen, Schleifen, Polieren und Trennen. Zum Beispiel für Anwendungen in der Automobil-, Luftfahrt- und Raumfahrtindustrie. Und die jahrelange, enge Zusammenarbeit mit bekannten 3D-Druck Unternehmen.

Prozessschritte Nachbearbeitung in der Additiven Fertigung

In vier Schritten zum perfekten 3D-Druckergebnis:
Der Nachbereitungsprozess in der Additiven Fertigung.

Von der Idee und Konstruktion bis zur Endabnahme – bei der Additiven Fertigung durchläuft jedes Werkstück viele verschiedene Arbeitsschritte. Aber ob Prototyp, Anschauungsmodell oder Kleinserie: ganz besondere Bedeutung kommt der Nachbearbeitung zu. Denn eine perfekte aber zügige Nachbearbeitung der oftmals filigranen, dünnwandigen 3D-Druck-Werkstücke trägt nicht nur zu reduzierten Kosten bei, sondern ist auch entscheidend für die Qualität und Güte des Endergebnisses.

Wichtig dabei ist auch die Qualität, Leistungsfähigkeit und Einsatzoptimierung der verwendeten Werkzeuge – Eigenschaften, die Ihnen mit eigens für die Nachbearbeitung von 3D-Bauteilen entwickelten Fräsern sowie Schleif- und Polierwerkzeugen für alle Schritte der Nachbearbeitung zur Verfügung stehen. Beim Entfernen der Stützstrukturen, beim Grob- und Feinbearbeiten der Oberflächen und beim Finishing.

Im ersten Schritt der Nachbearbeitung müssen die konstruktionsbedingten, beim 3D-Druck oft erforderlichen Stützstrukturen sorgfältig entfernt werden, ohne dabei Schäden am Bauteil zu verursachen.

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Entfernen der Stützstrukturen

Im zweiten Schritt erfolgt die grobe Nachbearbeitung der Oberflächen. Dazu gehören beispielsweise die weitere, sorgfältige Nachbearbeitung der Anbindungspunkte der entfernten Stützstrukturen, die Glättung von eventuell vorhandenen Treppenstrukturen sowie die grobe Anpassung der gesamten Oberfläche des 3D-Bauteils

Werkzeuge
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Grobbearbeitung der Oberflächen

Für das Feinschleifen der Oberflächen kommen im dritten Schritt Werkzeuge zum Einsatz, die sich etwa durch ihre spezielle Werkzeuggeometrie und eine feinere Körnung als bei der Grobbearbeitung auszeichnen. So können auch schwer zugängliche Stellen weiter optimiert und feingeschliffen werden.

Zu den
Werkzeugen
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Feinbearbeitung der Oberflächen

Im vierten und letzten Schritt der Nachbereitung erhalten die Oberflächen ihren letzten Schliff. Dabei kommen beispielsweise spezielle Polierwerkzeuge in unterschiedlichen Formen, Größen und Feinheitsgraden zum Einsatz, die auch auf kleinsten, nahezu unzugänglichen Bereichen des 3D-Werkstücks für die gewünschte, hohe Oberflächenqualität sorgen.

Das
perfekte
Finish
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Oberflächen-Finishing

Perfekte Nachbearbeitung in der Additiven Fertigung

Das EASYFINISH 3D-Werkzeugset von LUKAS-ERZETT: macht die Nachbereitung im 3D-Druck einfach einfacher. Und effizienter.

Vom Abtrennen der Stützstrukturen über das Glätten von Treppeneffekten und das Reinigen von Bohrungen bis zur Feinbearbeitung und dem perfekten Finishing der Oberflächen – mit dem 10-teiligen EasyFinish 3D-Werkzeugset in bewährter LUKAS-Qualität sind Sie für praktisch alle Anforderungen der 3D-Nachbearbeitung bestens vorbereitet.

Dabei sorgen die langlebigen, leistungsfähigen und für praktisch jedes im 3D-Druck verwendete Material einsetzbaren Fräs-, Schleif- und Polierstifte für einen schnellen Arbeitsfortschritt – und präzise Arbeitsergebnisse. Zu mehr Effizienz bei der Nachbearbeitung trägt auch der einheitliche 3-mm-Schaft aller Werkzeuge bei, da dadurch für alle Anwendungen nur eine Antriebsmaschine benötigt wird.

Das 10-teilige EASYFINISH 3D-Werkzeugset im Überblick

Mit dem EasyFinish 3D-Werkzeugset von LUKAS-ERZETT, stehen Ihnen insgesamt 10 Fräs-, Polier- und Schleifwerkzeuge zur Verfügung, die eine zeit- und kostensparende Nachbearbeitung von 3D-Druck-Erzeugnissen ermöglichen.

Innovative Werkzeuge als Problemlöser

Als Experte für die Bearbeitung von Oberflächen mit langjähriger Erfahrung auf den Gebieten Fräsen, Schleifen, Polieren und Trennen, ist LUKAS gerade auch bei zukunftsweisenden und neuen Technologien wie der additiven Fertigung ein kompetenter und verlässlicher Partner. Das breite Produktspektrum hält für viele Spezialfälle Lösungen bereit.

Dr. Andreas Mettenbörger, Spezialist für die additive Fertigung bei LUKAS, sieht hier die Stärken des Werkzeugherstellers:

„Das LUKAS-Werkzeugsortiment ist bestens aufgestellt für die Nachbearbeitung von 3D-Druck-Erzeugnissen jeder Art und Form – egal aus welchem Material. Unser umfangreiches Produktsortiment bietet für alle Problemfälle in der Nachbearbeitung genau die richtige Lösung.“

Kontakt

Jetzt einen Termin für die individuelle Expertenberatung zum Thema Nachbearbeitung in der Additiven Fertigung vereinbaren.

Nutzen Sie die ganze Erfahrung von LUKAS-ERZETT, um die Nachbereitung bei der Additiven Fertigung einfacher, effizienter und kostengünstiger zu gestalten.

Nehmen Sie jetzt Kontakt mit uns auf und vereinbaren Sie einen Termin für eine ausführliche Beratung durch unsere Experten für die Nachbereitung in der Additiven Fertigung.

Dafür müssen Sie lediglich das untenstehende Kontaktformular ausfüllen und absenden. Unsere Ansprechpartner melden sich dann umgehend bei Ihnen. Oder sie rufen uns einfach an:

+49 (0) 151 204 859 90

Wir freuen uns auf Sie – und beraten Sie gern.

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FAQ

Häufig gestellte Fragen und Antworten zum Thema:
Additive Fertigung und Nachbearbeitung

Was versteht man unter Additiver Fertigung?

Additive Fertigung bezeichnet verschiedene Verfahren, bei denen Bauteile Schicht für Schicht aufgebaut beziehungsweise gefertigt werden. Dabei können in Abhängigkeit vom Werkstück und angewendetem Verfahren unterschiedliche Werkstoffe wie verschiedene Metalle oder Kunststoffe verwendet werden.

Was ist der Unterschied zwischen Additiver Fertigung und 3D-Druck?

Mit der Bezeichnung 3D-Druck und Additive Fertigung (engl. additive manufacturing, AM) werden in der Regel dieselben Fertigungsverfahren bezeichnet.

Weitere Bezeichnungen sind auch die Generative Fertigung sowie Rapid-Technologie.

Zu den Rapid-Technologien gehören Rapid Prototyping (RP), Rapid Tooling (RT), Rapid Manufacturing (RM) und Direct Manufacturing (DM) sowie Rapid Repair (RR).

Welche Fertigungsverfahren gibt es in der Additiven Fertigung?

Es gibt mehrere unterschiedliche Fertigungsverfahren. Neben der sogenannten Sterolithographie kann generell noch zwischen den sogenannten Freiraumverfahren und den Pulverbettverfahren unterschieden werden.

Bei den Freiraumverfahren wird das Werkstück Schicht für Schicht im freien Raum aufgebaut. Beim Pulverbettverfahren wird das Werkstück auf einer sich Schicht für Schicht absenkenden mit einem Pulverbett versehenen Plattform gefertigt.

 

Stereolithographie

Bei der Sterolithographie wird mit einem beweglichen Laser flüssiger Kunststoff (Photopolymer) Schicht für Schicht aufgetragen, verfestigt (polymerisiert) und so eine 3D-Struktur erzeugt.

 

Freiraumverfahren:

Fused Deposition Modelling

Beim sogenannten Fused Deposition Modelling wird ein schnur- bzw. drahtförmiger  Kunststoff erhitzt und Schicht für Schicht auf das Werkzeug aufgeschmolzen.

Laser Metal Deposition

Beim Laser Metal Deposition (Auftragsschweißen) wird das Bauteil Schicht für Schicht anhand eines Metalldrahtes aufgebaut, der durch einen Laserstrahl mit der darunterliegenden Ebene verschweißt wird.

 

Pulverbettverfahren:

Binder Jetting

Beim Binder Jetting werden schichtweise sogenannte Bindertröpfchen auf ein Werkstoffpulver aufgetragen, die das Pulver verkleben. Das Pulver kann aus unterschiedlichsten Stoffen wie etwa Kunststoff, Metall oder Keramik bestehen. In einem weiteren Prozessschritt erhält das Bauteil dann seine endgültige Festigkeit.

Selektives Lasersintern

Beim selektiven Lasersintern (SLS) wird das 3D-Objekt erzeugt, indem ein beweglicher Laserstrahl ein Polymerpulver Schicht für Schicht verfestigt und mit dem darunterliegenden Material verbindet.

Selektives Laserschmelzen

Beim selektiven Laserschmelzen (SLM) kommt ebenfalls ein beweglicher Laser zum Einsatz. Dabei wird das Werkstoffpulver aus Metall oder Keramik Schicht für Schicht auf das 3D-Werkstück aufgeschmolzen.

Welche Materialien können bei der Additiven Fertigung verwendet werden?

Je nach angewendetem Verfahren kommen unterschiedliche Materialien zum Einsatz. Dazu gehören verschiedene Kunststoffe wie Epoxidharze und Polyamid, verschiedene Werkzeug- und Edelstähle sowie Metall-Legierungen auf Basis von Titan oder Nickel sowie keramische Materialien wie etwa Silicium-Carbid oder Aluminiumoxid.

Welche Arbeitsschritte umfasst die Additive Fertigung in der Regel?

Die Additive Fertigung umfasst in Abhängigkeit von Verfahren und Objekt viele Prozesse, die sich grob in sechs Arbeitsschritte unterteilen lassen:

 

  1. Konstruktion des 3D-Bauteils
  2. Bauprozess/Herstellung (Druck)
  3. Lösen von der Plattform
  4. Nachbearbeitung, manuell
  5. Nachbearbeitung, maschinell
  6. Überprüfung/Qualitätssicherung
Für welche Arbeitsschritte der Additiven Fertigung eignen sich die LUKAS-ERZETT-Werkzeuge?

Die Werkzeuge von LUKAS eigen sich besonders für eine zeit- und kostensparende Nachbearbeitung (Schritte 4 des 3D- Produktionsprozesses).

Für welche in der Additiven Fertigung eingesetzten Materialien können die LUKAS-ERZETT-Werkzeuge verwendet werden?

Die Fräser sowie die Schleif- und Polierwerkzeuge von LUKAS-ERZETT sind universell einsetzbar und können für praktisch alle im 3D-Druck verwendeten Materialien genutzt werden, insbesondere für Metall.

Für welche Schritte der Nachbearbeitung von additiv gefertigten Werkstücken eignen sich die Werkzeuge von LUKAS-ERZETT?

Das Produkt-Portfolio von LUKAS-ERZETT umfasst eine Vielzahl an Werkzeugen, die eigens für die Nachbearbeitung von 3D-Bauteilen konzipiert wurden. Sie eignen sich für alle Arbeitsschritte in der Nachbearbeitung von 3D-Druck-Bauteilen. Von Entfernen der Stützstrukturen und Treppeneffekten über die Grob- und Feinbearbeitung der Oberflächen bis hin zum perfekten Finishing.

Wodurch zeichnen sich die LUKAS-ERZETT-Werkzeuge für die Nachbearbeitung in der Additiven Fertigung aus?

Wie alle Werkzeuge von LUKAS-ERZETT zeichnen sich auch die Werkzeuge für die Nachbearbeitung in der Additiven Fertigung durch ihre hohe Qualität und Leistungsfähigkeit, lange Standzeiten, zügigen Arbeitsfortschritt sowie durch Präzision und Einsatzoptimierung aus.